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ESP erweitert die bekannten Sicherheitsfunktionen ABS und ASR die nur beim Beschleunigen oder Bremsen unterstützen zu einer umfassenden Fahrdynamikregelung.

Dabei greift ESP sowohl zur Spurstabilisierung einer schleudernden oder einknickenden Fahrzeugkombination ein als auch zur Verringerung der Kippgefahr. Bei der Spurstabilisierung bremst ESP gezielt einzelne Räder ab, um Abweichungen zwischen der tatsächlichen Fahrzeugbewegung und dem Fahrerwunsch zu korrigieren. Daneben verringert ESP die Kippgefahr von Einzelfahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen, indem es die Geschwindigkeit bei Annäherung an die Kippgrenze reduziert.

Etwa 100-mal pro Sekunde ermittelt die Elektronik des ESP anhand von Sensorsignalen die aktuelle Fahrzeugbewegung, vergleicht sie mit der vom Fahrer vorgegebenen und errechnet daraus eventuell notwendige Stabilisierungseingriffe.
Als Folge wird blitzschnell das Motormoment reduziert bzw. über das EBS die Radbremsen gezielt aktiviert.

Quelle Bilder und Text Automobil-Elektronik (Sonserausgabe: Best Practice 2005)