29.07.2010 | Startseite
FHTE Navigationspfeil Mobile-Usability

Mobile-Usability

Einleitung zum Thema


Bild einer schönen Blume Internet und Mobilfunk wachsen zusammen, das mobile Internet entsteht. Das Nutzenversprechen der drahtlosen Daten- kommunikation liegt in der Unabhängigkeit von Zeit und Ort und der damit verbundenen erhöhten Flexibilität und Bequemlichkeit der Nutzer in ihrer Mobilität. Das mobile Internet kann jedoch nur von wirtschaftlichem Erfolg gekrönt werden, wenn die Anbieter die Bedürfnisse und die Fähigkeiten der Nachfrager berücksichtigen. Nur nützliche und benutzbare mobile Datendienste verfügen über das Potenzial hoher Akzeptanz seitens der User.

Das Mobiltelefon ist bereits für 80 Millionen Menschen in Deutschland (Stand 15. März 2006) zu einem sehr wichtigen Medium geworden. Das Handy ist klein genug, damit wir es ständig dabei haben können: In der Hosen-, Jacken- oder Aktentasche, am Gürtel, im Rucksack oder um den Hals. Der Dienst SMS (Short Message Service) ist ein gutes Beispiel für das selbstverständlich gewordene Mobility Enabling und die Bedeutung der textbasierten Kommunikation: Weil Menschen überall und in jeder Situation, ob zu Hause, im Büro, in der Schule oder Universität, auf der Strasse, in öffentlichen Gebäuden oder Transportmitteln, geräuschlos und damit unaufdringlich kommunikationsfähig sein wollen, nutzen sie SMS intensiv und ganz natürlich. Kurzmitteilungen werden vom Massenmarkt akzeptiert, weil sie schnell zu tippende, kurze Nachrichten möglich machen, die man in kurzen Augenblicken unterwegs verschickt oder empfängt.

Neben den Kurzmitteilungen beschränkt sich für die meisten das mobile mediale Erlebnis auf die Sprachkommunikation mit anderen Menschen, nach wie vor "mobile Killer-Applikation Nummer 1". Nur eine überschaubare Anzahl von Usern hat sich bereits mit interaktiven mobilen Datendiensten beschäftigt, um an dringende Informationen zu gelangen, E-Mails abzufragen oder gar eine Bestellung per Handy durchzuführen.

(Quellenhinweis)