Die Frage, die noch zu klären bleibt ist: Kann man das hohe Auflösungsvermögen des menschlichen Gehörs durch einen endlichen Rechenaufwand 'überlisten' oder ist man auf die Suche nach einem anderen Verfahren zur Erzeugung von Raumklang angewiesen. Da die Rechnerleistung jedoch stetig erhöht wird, kann man wohl davon ausgehen, daß mehrere verschiedene Verfahren im Laufe der Zeit realisierbar werden. Der erste Schritt in Richtung "audiorealistischer" VR ist sicher getan, nicht alleine durch das Erkennen der Notwendigkeit, auch den bisher unterschätzten Hörsinn mit in virtual Reality Umgebungen aufzunehmen. Auch die Fortschritte in Richtung verteilter Systeme und Vernetzung lassen mittlerweile auch die Synchronisation der verschiedenen Quellen: Audio und Video zu, da bislang die Erzeugung dieser Menge von Daten auf einem System weder geeignet realisierbar noch sinnvoll ist. Letztendlich wird auch die Bedienbarkeit solcher Ssysteme über deren Verwendung bestimmen, wie am Beispiel der bereits existierenden Surround Systeme erkennbar ist, bei deren Verwendung aufgrund der komplexitat noch nicht einmal alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.