Auch in der Medizin hat die Kostenfrage Einzug gehalten. So sieht die Zukunft wohl mehr nichtstationäre Behandlungen und sogar elektronische Hausbehandlungen vor. Daraus wird wohl ein virtuelles Hospital entstehen, welches auf hochentwickelten Netzwerktechnologien beruht. So kann man überall auf die Patientendaten zugreifen. Es wird nicht mehr die "Patientendatei" beim Zahnarzt geben, beim "Hausarzt" etc, sondern eine globale Patientendatenbank. Diese Daten müssen überall schnell und zuverlässig erreichbar sein. Sowohl in Hamburg, als auch in Peking oder Moskau.
Dafür braucht man natürlich auch standardisierte Schnittstellen für jedes medizinische Gerät, um eine schnelle und auch zuverlässige Dateneingabe zu gewährleisten.
Die Fraunhofer IPA und die Dr.Horst-Schmidt-Kliniken entwickeln zur Zeit ein Scenario für ein Krankenhaus der Zukunft, genannt OR 2015.
Bei diesem System befindet sich der Arzt beim Patienten. Die Arzt-Patienten-Beziehung wird hier als sehr wichtig erachtet.
Man will hier sämtliche Daten aus dem Stethoskop, dem EKG oder einem anderen Gerät verarbeiten. Es soll eine Online-Dokumentation sämtlicher Vorgänge erfolgen.
Ein ähnliches System wird zur Zeit auch im Human Interaces Technology Laboratory entwickelt.