Geht man in der Geschichte des Computers zurück und betrachtet man die Evolutionsstufen der Mensch-Maschinen-Schnittstelle, dann fing alles mit dem Mainframe, Texten und einer Tastatur als Schnittstelle an. Danach folgte die zweite Stufe die bis heute noch gang und gebe ist, ein PC mit grafischer Oberfläche und einer Maus. Die nächste Stufe an der zur Zeit intensiv geforscht wird, und zum Teil auch schon realisiert, aber noch nicht Serienreif ist, ist der Bereich der Virtuellen Realität. Die Schnittstelle besteht hier aus einem Datenhandschuh und einem Datenhelm, mit dessen Hilfe in der virtuellen Welt navigiert wird.
Ein wichtiger Teil der virtuellen Welt ist der Akteur (Avatar), über den in der virtuellen Welt kommuniziert wird, der virtuelle Akteur stellt einen selber dar. Andere Teilnehmer kommunizieren über diese Avatare miteinander. Das Ganze läuft reibungslos ab, solange sich hinter jedem virtuellen Akteur ein Mensch befindet, und ihn steuert. Doch Wissenschaftler, die ununterbrochen daran forschen, wollen eine virtuelle Welt schaffen, das heißt aber, daß sich nicht hinter jedem Akteur ein Mensch befinden kann, sondern daß die Akteure selber agieren müssen, und da stoßen die Forscher an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Die nicht vorhandene Intelligenz der Akteure, macht eine komplette virtuelle "Realität" nur beschränkt möglich. Man versucht zwar, mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz die Probleme so weit wie möglich zu kompensieren, dazu aber später mehr.