Statt einen gedruckten Prospekt in die Hand zu nehmen, wird man in Zukunft sein Fahrzeug am Computer zusammenstellen.
Der Rechner erschafft das gewünschte Automodell als Simulation so wirklichkeitsgetreu, daß Sie darum herumgehen können, wie um ein echtes Auto aus Stahl, Gummi und Kunststoff. Ohne Mühe kann man im Innenraum alle Details aus nächster Nähe und jedem denkbaren Blickwinkel bis hin zur Sitznaht betrachten. Farben und Materialien können beliebig variiert werden, gedankenschnell kann man Ausstattungsdetails hinzufügen oder entfernen. Man stellt selbst sein Wunschauto zusammen und kann es sofort bewundern. Daß es sich dabei nur um ein computerproduziertes, dreidimensionales Abbild der Wirklichkeit handelt, ist schnell vergessen.
Der Bildschirm ist gleichzeitig Eingabe- und Ausgabe-Instrument. Wer beispielsweise die Sitzlehne mit der Fingerspitze antippt, aktiviert damit eine Farbskala, aus der er unter sämtlichen zur Verfügung stehenden Polsterfarben wählen kann. Gleiches gilt für die Karosserie, die Armaturen und alle anderen Details, für die eine Farbwahlmöglichkeit vorgesehen ist. Ebenso lassen sich durch Antippen Handschuhfächer öffnen, Sitzlehnen umlegen oder ganze Sitze ausbauen, um beispielsweise die Raumökonomie und die Variabilität zu erkunden. Überdies können sich potentielle Kunden weitere Details zeigen lassen – beispielsweise zum Thema Sicherheit. Denn in der virtuellen Welt ist es natürlich kein Problem, dem Auto unters Blech zu blicken oder eine Crash-Situation zu simulieren.